Wenn Charvet der Inbegriff für maßgeschneiderte Hemden ist, dann ist Maison Bonnet das entsprechende Pendant im Bereich der Brillen.

Luxus, der kein Logo braucht
Manche Marken sind so konzipiert, dass man sie selbst in einem überfüllten Raum sofort erkennt. Maison Bonnet ist so konzipiert, dass es von der richtigen Person erkannt wird.
Das ist stiller Luxus in seiner reinsten Form: kein Lärm, kein saisonaler Hype, kein offensichtlicher Versuch, Eindruck zu schinden. Nur außergewöhnliche Handwerkskunst und das unaufdringliche Selbstbewusstsein, etwas zu besitzen, das nur für Sie und niemanden sonst geschaffen wurde.

Ein Pariser Geheimnis seit den 1930er Jahren
Die Geschichte von Maison Bonnet begann in der französischen Region Jura, wo Alfred Bonnet die seltene Kunst der handgefertigten Brillenherstellung erlernte.
Sein Sohn Robert brachte das Know-how der Familie später nach Paris. Es folgten vier Generationen, die sich bei denjenigen, die sich wirklich mit Stil auskannten, einen Namen machten.
Zu den berühmten Kunden des Hauses zählten Yves Saint Laurent, Aristoteles Onassis und François Mitterrand. Nicht, weil Maison Bonnet im Trend lag, sondern weil es unverkennbar persönlich war.

Die Brille wählst du nicht selbst aus
Bei Maison Bonnet kommt man nicht einfach herein, wählt ein Modell aus und ändert die Farbe.
Der Prozess beginnt mit einem Gespräch.

Der Optiker betrachtet Ihr Gesicht, Ihre Körperhaltung, Ihre Gestik, Ihre Persönlichkeit und Ihren Lebensstil. Selbst die Art, wie Sie sprechen und sich bewegen, spielt eine Rolle. Das Ziel ist nicht, eine Brille zu finden, die zu Ihnen passt. Es geht vielmehr darum, die Brille zu kreieren, die Ihre Gesichtszüge bereits zu suggerieren scheinen.
Das ist kein Einkaufen. Es hat eher mit Porträtmalerei zu tun.

Zwölf Maße. Ein Gesicht.
Bei Maison Bonnet werden 12 präzise Gesichtsmaße genommen, gefolgt von einer ausführlichen Augenuntersuchung.
Der Abstand zwischen den Pupillen, die Form der Nase, die Stellung der Ohren, die Ausprägung der Wangenknochen und sogar die Länge der Wimpern können das endgültige Design beeinflussen.

Anschließend wird die Brille ausschließlich für ihren zukünftigen Besitzer gezeichnet, geformt, poliert und angepasst. Je nach Material und Komplexität kann dieser Vorgang zwischen zwei und neun Monaten dauern.
Ein einzelnes Paar kann bis zu 30 Stunden Handarbeit erfordern.

Das Gegenteil von Fast Fashion
Maison Bonnet verarbeitet Materialien wie Acetat und Büffelhorn, die aufgrund ihrer Schönheit, ihres Charakters und ihrer Fähigkeit, mit den Jahren an Charme zu gewinnen, ausgewählt wurden.
Naturhorn entwickelt nach und nach eine eigene Patina. Die Brille entwickelt sich gemeinsam mit ihrem Träger weiter und gewinnt mit der Zeit an Individualität.
Das sind keine Brillen, die man nur für eine Saison kauft. Es sind Gegenstände, die dazu bestimmt sind, Teil eines Lebens zu werden.

Charvet – Der Meister der Brillen
Der Vergleich mit Charvet drängt sich geradezu auf.
Beide Häuser wissen, dass es bei echter Maßanfertigung nicht darum geht, ein bestehendes Produkt mit Initialen zu versehen. Es geht vielmehr darum, von Grund auf etwas zu schaffen, das ganz auf eine bestimmte Person zugeschnitten ist.
Ein Charvet-Hemd schmiegt sich an den Körper an. Ein Rahmen von Maison Bonnet passt sich der Architektur des Gesichts an.
Keines von beiden muss seinen Namen in die Welt hinausschreien. Die Qualität ist für diejenigen erkennbar, die wissen, worauf sie achten müssen.

Der ultimative Schritt in Richtung „Quiet Luxury“
Maison Bonnet unterhält Ateliers in Paris und London, und dennoch wirkt es nach wie vor wie eine Adresse, die nur unter Kennern stillschweigend weitergegeben wird.
Das ist vielleicht sein größter Luxus.

Eine Brille von Maison Bonnet verrät der Welt nicht, wie viel Sie dafür ausgegeben haben. Sie sagt etwas weitaus Interessanteres aus:
Du kennst den Unterschied.