Die Industrie verfeinert oft das Bestehende, anstatt die Form selbst zu hinterfragen. Zunehmend entwickelt sich jedoch eine neue Designsprache, bei der die Schönheit in der Unregelmäßigkeit, der Weichheit und der organischen Spannung zu finden ist. Eine Bewegung, die über die Geometrie hinaus in die Natur blickt.

Wenn die “Schönheit des Fremden” von einer einzigen Marke dominiert wird, ist es wichtig, neue abstrakte Rahmen mit organischen Formen ins Rampenlicht zu rücken.

Mit seinen floral inspirierten Kreationen, UM DER KUNST WILLEN nimmt an diesem Gespräch durch eine andere Brille teil: skulpturale Einfachheit.
Die interessantesten organischen Formen sind oft diejenigen, denen wir im Einzelhandel nur selten begegnen. Die Natur entwirft nicht durch Symmetrie oder Wiederholungen. Ein Blütenblatt faltet sich unerwartet. Ein Stängel biegt sich ohne Präzision. Schönheit besteht in subtilen Unvollkommenheiten und seltsamen Proportionen.

Diese Idee steht im Mittelpunkt von Werken wie Calla und Tulip.
Die Calla-Sonnenbrille geht über das traditionelle Brillendesign hinaus und nähert sich einer tragbaren Skulptur an, einem Prozess, der mit einer Skizze beginnt und sich zur Form entwickelt. Von der Skizze bis zur Skulptur wird jedes Detail in sorgfältiger Handarbeit gefertigt und von der instinktiven Architektur der Natur beeinflusst. Das Ergebnis ist nicht einfach ein Rahmen, sondern eine Blüte, die in Acetat und Struktur umgesetzt wird.

Die Tulip I verfolgt eine ähnlich poetische Richtung. Inspiriert von der Arbeit von Georgia O'Keeffe, präsentiert das Design eine kühne Acetatfront, die von einem skulpturalen Tulpendetail entlang der Schläfen begleitet wird. Stielartige Kurven stützen den Rahmen mit einer fast fließenden Bewegung und schaffen ein Objekt, das romantisch, sinnlich und zutiefst künstlerisch wirkt.
In einem Markt, der mit vertrauten Formen gesättigt ist, suggerieren diese Stücke etwas, das im Luxus immer wertvoller wird: Einprägsamkeit.

Denn bei echtem Luxus geht es heute weniger um Exzess als vielmehr um emotionale Reaktionen. Es geht weniger darum, Komplexität hinzuzufügen und mehr darum, Objekte mit Präsenz zu schaffen.
Und manchmal ist die stärkste Aussage nicht in schärferen Kanten oder lauterem Branding zu finden.
Wenn die “Schönheit des Fremden” von einer einzigen Ästhetik dominiert wird, ist es wichtig, neue abstrakte Formen ins Gespräch zu bringen.

UM DER KUNST WILLEN nähert sich diesem Thema auf eine sanftere und romantischere Art und Weise. Gegründet in London von Xiwen Zhang und Yannis Makridis, Die Marke entstand aus der Idee heraus, dass Brillen irgendwo zwischen Mode, Kunst und Skulptur angesiedelt sein könnten. Anstatt eine Brille als funktionales Accessoire zu betrachten, verwandelt die Marke sie in ein Ausdrucksobjekt.
Denn manchmal besteht Luxus nicht darin, mehr hinzuzufügen. Manchmal besteht Luxus darin, einen Rahmen zum Blühen zu bringen.